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Vandalismus und Diebstahl von Baumaschinen

Autor Dominik am 18.03.2019 13:33:00

vandalismusVandalismus an Baumaschinen, aber auch die Diebstähle dieser teuren Geräte, häufen sich zusehends. Damit sind Sachschäden in Millionenhöhe verbunden, die schlussendlich zu Lasten des Eigentümers gehen. Unabhängig davon, ob sich die Maschinen auf Baustellen befinden oder auf dem Firmengelände, finden Vandalen und Diebe viel zu oft und vor allem zu einfach Zutritt zu den wertvollen Geräten. Doch wie verhindern Sie Vandalismus oder Diebstahl?


Folgen von Vandalismus und Diebstahl

Wird eine Baumaschine durch Personen zerstört, beschädigt oder gestohlen, wirkt sich dies in mehrfacher Hinsicht aus. Auf der einen Seite stehen die materiellen Verluste, die durch Reparaturen oder die Neuanschaffung einer Baumaschine entstehen. Zusätzlicher finanzieller Schaden entsteht aus eventuellen Verzögerungen im Bauverlauf, da das zerstörte oder gestohlene Gerät nicht verfügbar ist. Obwohl Verleiher für Baumaschinen wie klarx.de sehr flexibel agieren und innerhalb kurzer Zeit für Ersatz sorgen, sollten Sie mit einem Arbeitstag rechnen, bis die Ersatzmaschine einsatzbereit vor Ort ist.

Baumaschinenversicherung als erste Maßnahme

Die wichtigste präventive Maßnahme ist der Abschluss einer Baumaschinenversicherung. Diese ist im Vergleich zum finanziellen Schaden verhältnismäßig kostengünstig und federt die finanziellen Verluste zuverlässig ab. So bezahlen Sie für eine Baumaschine mit einem Listenpreis von 220.000 Euro für die Basis-Versicherung eine Jahresnettoprämie von ungefähr 370 Euro. Diese Versicherungsvariante deckt alle durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus verursachten Schäden ab.

Allerdings ist der Abschluss einer Baumaschinen-Versicherung nur ein kleiner Teil des gesamten Sicherheitskonzepts. Denn zu den mit Vandalismus oder Diebstahl verbundenen finanziellen Verlusten kommen noch weitere Aufwendungen hinzu. Die Maschine muss zwischenzeitlich durch eine Leihmaschine ersetzt werden. Reparaturen oder die Neubeschaffung sind erforderlich. Aktivitäten, die wertvolle Zeit beanspruchen und zusätzliche Kosten verursachen.


Polizei empfiehlt professionelle Schutzkonzepte

Ergänzend zur Versicherung ist ein professionelles Schutzkonzept unverzichtbar. Denn nur dann unternehmen Sie alles, um die Baumaschinen auf der Baustelle oder innerhalb des eigenen Fuhrparks weitestgehend zu schützen. Für diesen Zweck empfiehlt die Polizei eine gut strukturierte Vorgehensweise beim Ausarbeiten des Schutzkonzeptes. Denn nur die auf die individuelle Situation abgestimmte Kombination von organisatorischen, technischen und personellen Maßnahmen ermöglicht die optimale Sicherung der Baumaschinen.

Beantworten Sie bei der Bedarfsermittlung der erforderlichen Maßnahmen die nachfolgenden Fragen. Berücksichtigen Sie dabei jedoch immer den Aspekt der Wirtschaftlichkeit, indem Sie Nutzen und Aufwand abwägen.

- Wie sehen die Schutzziele aus?
Vorrangig ist der Schutz der Baumaschinen, der durch den Schutz vor unbefugtem Zutritt möglich wird.
- Was soll wogegen geschützt werden?
- Wie kann ein Angriffsszenario aussehen?
- Sind akute sicherheitstechnische Probleme vorhanden?
Schlechte Sicherung von Baustellen, Firmengeländen; Alleinlage der Abstellfläche usw.
- Wie sehen die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen aus?
- Sind im Rahmen des Sicherheitskonzepts rechtliche Punkte zu beachten?


Organisatorische Maßnahmen erkennen Schwachstellen

Zu den organisatorischen Maßnahmen zählen die Zutrittsberechtigung und die Überwachung der Zutritte. Dadurch verhindern Sie bereits im Vorfeld geplante Aktivitäten wie Diebstahl.

Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen überprüfen Sie das Sicherheitskonzept kontinuierlich, um Schwachstellen aufzufinden. Weitere Maßnahmen sind hauseigene Anweisungen sowie die Sensibilisierung der Mitarbeiter auf die Befolgung dieser Vorgaben.

Personelle Maßnahmen schrecken ab

Besonders effektiv sind personelle Maßnahmen, um das Gelände kontinuierlich zu bewachten. Dafür geeignet sind fest angestellte Mitarbeiter und deren dauerhafte Präsenz. Diese Maßnahme weist eine nachweislich abschreckende Wirkung auf und bietet sich für das Firmengelände gleichermaßen wie für Großbaustellen an. Die Alternative ist ein Bewachungsvertrag mit auf die Sicherheit von Unternehmen und Baustellen spezialisierten Wach- und Sicherheitsdiensten.

Technische Maßnahmen zur Prävention oder Nachverfolgung

Technische Schutzmaßnahmen ergänzen den organisatorischen und personellen Schutz. Die Grundlage stellt ein nicht oder sehr schwer überwindbarer und nicht zerstörbarer Zaun dar. Dies ist auf Baustellen jedoch nur sehr schwer realisierbar. Daher empfiehlt sich hier vor allem der personelle Schutz kombiniert mit einer Alarmanlage. Sie ist präventiv und soll vor allem Vandalismus verhindern, indem bei Betreten des Bereichs automatisch Alarm ausgelöst wird. Im Idealfall trifft der Alarm bei einer dauerhaft besetzten Stelle ein, die befugt ist, entsprechende Maßnahmen zu setzen.

Als besonders effektiver Diebstahlschutz gelten die in Baumaschinen integrierten und satellitengestützten Ortungssysteme. Sie alarmieren eine dauerhaft besetzte Stelle wie Polizei oder Wachdienst, sobald das Fahrzeug unbefugt in Bewegung gesetzt wird. Ergänzend übermitteln diese Systeme kontinuierlich den aktuellen Standort des Gerätes. Eine preisgünstigere Lösung, aber definitiv nicht so effizient in ihrer Schutzwirkung, sind Systeme ohne satellitengestützte Ortung und werden nur für weniger wertvolle Baumaschinen empfohlen.

Vor allem in Bezug auf Vandalismus ist der personelle Schutz, kombiniert mit einem nicht überwindbaren Zaun und einer Alarmanlage die aktuell sinnvollste Sicherheitsmaßnahme. Zusätzliche Maßnahmen verhindern den Diebstahl der wertvollen Maschinen.

Tags: Sicherheit, Baustelle