Miet-Lexikon: Baustellenabsperrung

Welche Gesetzesvorschriften bezüglich einer Baustellenabsperrung gelten und wie man seine Baustelle absichern kann

Baustellenabsperrung – was bedeutet das?

Eine Baustellenabsperrung oder auch eine Sicherung der Baustelle ist vor jedem Baubeginn gewissenhaft durchzuführen. Unter einer Baustellenabsperrung versteht man die ausreichende Sicherung des Zutritts vor Unbefugten, die sich beim Betreten einer Baustelle in Lebensgefahr begeben könnten. 

Baustellenabsperrung laut Gesetz

Die Richtlinien zur Baustellenabsicherung sind in der Baustellenverordnung verankert. Die Baustellenverordnung (BaustellV) fasst alle Richtlinien und Anforderungen aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sowie der Verkehrssicherungspflicht zusammen.

Der Bauherr ist hierbei für die Absicherung der Baustelle verantwortlich. Somit haftet dieser für Schäden, die bei unzureichender oder fehlender Baustellenabsperrung entstehen können. Diese Schadensersatzpflicht ist im GBG verankert.

Die wichtigsten Grundlagen für die Baustellenabsicherung lassen sich hier finden:

Wann muss eine Baustelle abgesichert werden?

Eine Baustelle muss immer abgesichert werden! Je nach den Gegebenheiten vor Ort sind hierfür verschiedene Maßnahmen erforderlich: Hinweisschilder, Leuchtsignale, Markierungen, Schutzwände oder auch Bauzäune sorgen für Sicherheit und zeigen auf, dass die Baustelle nicht von Außenstehenden betreten werden darf. Die Absicherung einer Baustelle soll nicht nur Unbefugte schützen, sondern auch die Arbeiter auf der Baustelle selbst.
Übrigens: Ein einfaches "Eltern haften für Ihre Kinder" Hinweisschild befreit den Bauherren nicht von seiner Aufsichtspflicht!

Übertragung der Absicherung auf Dritte

Erfüllt der Bauherr die Vorschriften nicht, so kann die Missachtung ein Bußgeld nach sich ziehen und er macht sich laut §26 des ArbSchG strafbar. In bestimmten Fällen kann der Bauherr seine Pflichten auf Dritte übertragen. Allerdings befreit ihn diese Übertragung nicht von der kompletten Verantwortung. Im Bürger Gesetzbuch (BGB) sind Regelungen bezüglich der Haftung für Durchführungsgehilfen hinterlegt, sodass sich zumindest immer Aufsichtspflichten für den Bauherren ergeben.

Bei der Absicherung der Baustelle ist es wichtig, diese nach den rechtlichen Vorgaben durchzuführen und einzuhalten.

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