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klarx Blog – Tipps und Wissenswertes zur digitalen Baumaschinenvermietung

Wie baue ich einen Gartenteich mit dem Minibagger?

Autor Chris am 16.06.2016, 11:14:55

Ein Gartenteich ist ein Traum vieler Hobbyhandwerker und Gartenliebhaber. Es gibt tatsächlich unzählige Varianten, wie bspw. den Naturteich, den Schwimmteich, den Koiteich oder einen pflegeleichten Gartenteich, der nur wenige Fische beherbergt. Heute ist es nicht mehr schwierig, so einen Teich selbst anzulegen. Auch die Organisation der passenden Baumaschine wird dank der Miete im Internet immer einfacher. Wir erklären, wie die Anlage eines Teiches gelingt und wie die passenden Maschinen dazu bedient werden.

Der Aushub und die Pflege des Kleinidylls erfordern zu Anfang jedoch etwas Aufwand. Mit der Hilfe von Minibaggern, Radladern oder auch Dumpern kann jedoch die Mühe und die körperliche Anstrengung beim Ausheben der Grube deutlich vereinfacht werden. Mieten lassen sich diese Baumaschinen ganz einfach über klarx

Im Folgenden befassen wir uns mit der Planung und dem Bau eines einfachen Gartenteichs. Sowohl die Bepflanzung als auch die Pflege überlassen wir dann doch lieber den Gartenbauprofis!

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Planung des Gartenteichs

Zunächst sollte man sich darüber bewusst sein, dass ein Gartenteich einiges an Planung benötigt.
Bei der Wahl des Standorts des zukünftigen Gartenteichs müssen viele Faktoren beachtet werden: U.a. sollte die Oberfläche des Teiches nicht in der vollen Sonne, sondern teilweise  im Schatten liegen. Dies ist wichtig, um den Gartenteich im biologischen Gleichgewicht zu halten und eine übermäßige Algenproduktion zu verhindern. Außerdem sollte er auch nicht direkt von Bäumen umgeben sein, da sonst übermäßig Laub auf der Oberfläche landet. Wenn Kinder zum Haushalt gehören, muss der Gartenteich unbedingt umzäunt oder auf anderen Wegen geschützt werden. Bei Unfällen haftet immer der Teichbesitzer!

Die nächste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist, welche Größe und welche Form der Teich bekommen soll. Wie viel Platz bietet das Drumherum und wie viel Zeit möchte man in späteren Jahren mit der Pflege verbringen? Je nachdem müssen auch die Zonen-Größen geplant werden.

Ein Gartenteich sollte immer eine Sumpfzone (bis 10cm Tiefe), eine Flachwasserzone (bis 30cm Tiefe) und eine Tiefwasserzone haben. Die Tiefe der Tiefwasserzone ist stark abhängig von regionalen Begebenheiten, wie der Frostgrenze oder dem Fischbestand, der den Teich bevölkern wird - 120 cm sollten es aber mindestens sein.

Bevor es an den Bau geht, müssen Sie sich auch entscheiden, ob Sie einen Folienteich anlegen oder ein Fertigbecken verwenden möchten. Fertigbecken lohnen die gesparte Arbeitsmühe jedoch wirklich nur, wenn der Teich ein Volumen von weniger als 1000 Liter haben soll und einen die künstliche Optik nicht stört. Denn das Becken wird sich nur schwer komplett an die natürliche Umgebung anpassen und verstecken lassen, außerdem sind die Übergangszonen oft zu steil. Bei den meisten Projekten sind Folienteiche also die deutlich geeignetere Variante.

Dem  Individualisierungsspielraum sind hier kaum Grenzen gesetzt. Das notwendige Folienmaß lässt sich auch relativ leicht berechnen:

Folienlänge = Teichlänge + 2x Teichtiefe + 60 cm Randzugabe

Folienbreite = Teichbreite + 2x Teichtiefe + 60 cm Randzugabe

Alternativ lässt sich auch einmal längs und einmal quer eine Kordel über die Grube legen – auch hier sollte man jedoch wieder Randzugabe hinzurechnen.

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Bau des Gartenteichs

Und hier kommen Ihnen als Heimwerker nun Baugeräte wie Minibagger, Minidumper oder Radlader zu Gute. Denn gerade bei etwas größeren Teichprojekten muss eine Erdmasse bewegt werden, die im Vorhinein nur unterschätzt werden kann.

  1. Schritt:

    Hier sollten Sie ihren mühsam geplanten Teich auf den Rasen bringen. Sprich, mit Wasserschlauch oder Kordel die Umrandung und die unterschiedlichen Zonen ablegen. Außerdem sollte außen um den Teich eine sogenannte Kapillarsperre eingerichtet werden, ein schmaler Rand, der den umliegenden Erdbereich vom Teich trennt.

  2. Schritt:

    Gerade Minibagger sind ideal, um auch in kleineren Gärten problemlos zu rangieren und die kleinsten Einfahrten zu nutzen. Je nach gewünschter Tiefe des Teichs sollten Sie also einen Minibagger wählen, der für die Grabtiefe geeignet ist und Ihren mühsam gepflegten Rasen nicht verunstaltet - hierfür sind Raupenminibagger ideal. So kann bei der Modellierung nichts schief gehen. Genauso lässt sich mit dem Planierschild auch der Bereich um den Teich planieren, um später keine Probleme mit schwankenden Wasserständen oder Regenwasser, das in den Teich läuft, zu haben.

Soll der Teich doch etwas größer werden oder gar als Schwimmteich dienen, sind für die tieferen Niveaus Raupenbagger eine große Hilfe, die mühelos 4 oder 5 Meter tiefe Aushube schaffen.

  1. Schritt:

    Wenn Sie sich für einen Folienteich entschieden haben, empfiehlt sich eine Schutzschicht Vlies zwischen Erdboden und Folie. Zwar sollten Sie den Boden vorher ohnehin gründlich von Steinen und Wurzeln befreien, jedoch gibt der Vlies stärkeren Schutz gegen unangenehme Risse in der Folie. Beim Auslegen der Folie außerdem darauf achten, dass Sie so wenig Knicke wie möglich in die Folie bekommen. Zum Außenrand hin, dort wo die Folie für Betrachter sichtbar wird, sehen bedruckte Folien (bspw. mit Kieselsteinen) schön über der schwarzen Folie aus. So macht die Anlage einen natürlicheren Eindruck.

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Um die ausgehobene Erde auch vom Grundstück zu transportieren, können außerdem Kompaktlader eingesetzt werden. Diese sind ideal für Erdbewegungsarbeiten auch auf kleineren “Baustellen”. Sie können aber auch zwischen unterschiedlichen Anbaugeräten wählen und bspw. Paletten mit Teichpumpe oder Pflanzen einfach transportieren, ohne sie umständlich schleppen zu müssen. Sollte ein Kleinlader doch noch zu groß für Ihren Hinterhof sein, vermitteln wir natürlich auch gerne einen Mini-Dumper, der als praktischer Schubkarrenersatz dienen kann.

  1. Schritt:

    Nachdem Sie den Teichboden mit Kies ausgelegt haben, können sie die Tiefzone mit Wasser auffüllen und danach auch mit der Bepflanzung des Teichs beginnen. Die Folie wird sich nun an den Bogen schmiegen und nach und nach können auch die höheren Zonen mit Wasser gefüllt werden. Bevor Sie den Gartenteich komplett fluten, können Sie ruhig ein paar Tage ins Land ziehen lassen. So hat die Folie genug Zeit, runtergedrückt zu werden und sich lückenlos abzulegen.

  2. Schritt:

    Der Rand lässt sich beispielsweise mit einer kleinen Steinmauer gut befestigen oder kann als schmaler Graben angelegt werden. Über oder in diesem kann die Folie nun übergeschlagen und mit Steinen ausgefüllt werden, so dass die bereits erwähnte Kapillarsperre entsteht. Kies empfiehlt sich auch für die Füllung der Uferzone. In den Randbereich können auch Steine platziert werden. Direkt im Teich haben diese nichts zu suchen, da sie aufgrund ihrer Fähigkeit, Wärme zu speichern, das natürliche Gleichgewicht des Gartenteichs gefährden.

  3. Schritt:

    Teichpumpen fördern das biologische Gleichgewicht des Teichs immens. Wasserpumpen können in einen Schacht unter Tiefzonen-Niveau, aber auch neben dem Teich platziert werden. Der dafür notwendige Pumpenschacht lässt sich mit einem Minibagger oder ähnlichen Hilfsgeräten wieder zügig anlegen.

 

Damit haben Sie die notwendigen Erdbauarbeiten für Ihren Teich abgeschlossen. Um eine Einführung in die benötigten Maschinen zu geben, haben wir Videos für Minibagger, Radlader und Dumper angefertigt, damit sie direkt mit Ihrer Mietmaschine von klarx loslegen können.

  

 

Tags: Allgemein, Do it yourself, Baggerlexikon

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