Beschaffung von Baumaschinen: Soll ich kaufen, leasen oder mieten?

Auch wer regelmäßig Baumaschinen für seine Arbeit braucht, sollte sich die folgende Frage stellen: Warum sollte ich Baumaschinen mieten, statt sie zu kaufen? Die Vor- und Nachteile der Miete von Baumaschinen

Baumaschinen kaufen, leasen oder mieten?

 

Baumaschinen kaufen, leasen oder mieten?

Ohne die richtigen Baumaschinen gerät die planmäßige Fertigstellung eines Auftrags schnell in Gefahr. Darum besitzen die meisten Betriebe einen Pool an Maschinen wie Baggern oder Radladern, die man jederzeit mieten kann. Zuverlässige Arbeit wollen Unternehmen auch in Zeiten von Wachstum oder bei der Ausführung von außergewöhnlichen Aufträgen liefern. 

Wie kann der Maschinenpark dazu beitragen, die Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu erhöhen?

 

Vorteile – Baumaschinen mieten

Der Trend, Maschinen zu mieten, hat sich inzwischen in den unterschiedlichsten Branchen durchgesetzt. Auch in der Baubranche stößt das Konzept auf großes Interesse. Neben finanziellen Einsparungen und erhöhter Flexibilität sprechen auch eingesparte Ressourcen für die Wartung von Maschinen für die Miete.

Die Miete von Baumaschinen bringt viele Vorteile mit sich – die wichtigsten haben wir an dieser Stelle aufgeführt: 

  • garantierte Verfügbarkeit der Baumaschinen

  • umfangreiches Angebot

  • deutschlandweit Maschinen für Aufträge finden – auch Spezialmaschinen

  • Kosten fallen nur für Einsatztage an

  • keine Ausgaben für Wartung oder Reparatur – voller Service durch den Vermieter

  • meist 100% Aktivierung der Mietkosten für die Steuer möglich

  • vereinfachte budgetäre Kalkulation, da Kosten im Regelfall erst entstehen, wenn bereits ein Auftrag erteilt wurde

  • kurzfristige Ausfälle von Maschinen haben keine kundenwirksamen Folgen

  • Ersatzteile können problemlos dazu gemietet werden und bei Nicht-Benutzung kostenfrei zurückgegeben werden

  • Mietmaschinen sind stets auf dem neuesten Stand der Technik 

  • steuerliche Berücksichtigung der Mietkosten oft möglich

  • kein Verlust- oder Diebstahlsrisiko, da gemietete Maschinen ausreichend versichert sind

 

Vorteile – Baumaschinen kaufen

Welche Vorteile bringt ein Kauf von Baumaschinen mit sich? Einen eigenen kleinen Fuhrpark zu besitzen kann durchaus sinnvoll sein. 

  • eigenes Gerät im Maschinenpark, mit dem sich die Mitarbeiter auskennen

  • garantierte Verfügbarkeit der Baumaschinen

  • Steuerliche Vorteile (Abschreibung, Investitionsfreibeträge)

 

Vorteile – Baumaschinen leasen

Die dritte Option neben der Miete oder dem Kauf von Baumaschinen ist das Leasen. 

  • eigenes Gerät für einen gewissen Zeitraum besitzen

  • garantierte Verfügbarkeit

  • Verteilung der Investitionssumme auf mehrere Monate

  • meist 100% Aktivierung der Leasingraten für Steuer möglich

 

Baumaschinen– kaufen, leasen oder mieten?

Bei häufig genutzten Maschinen wie Minibaggern, Radladern oder Rüttelplatten wird sich langfristig vermutlich ein Kauf der Maschinen lohnen. Diese werden fast immer gebraucht und die Mitarbeiter besitzen ein Gerät, das sie kennen und auf das sie sich verlassen können. Für Auftragsspitzen oder spezielle Einsätze werden jedoch häufig zusätzliche Maschinen benötigt. In solchen Fällen stellt sich für das Unternehmen die Frage, ob sich die Anschaffung weiterer Maschinen rechnet.

 

Was gilt es bei der Entscheidung zum Kauf einer Baumaschine zu beachten?

Wer eine Maschine kauft, muss sich auch um Reparaturen und Wartungen kümmern und für die anfallenden Kosten aufkommen. Wenn es sich tatsächlich nur um Auftragsspitzen oder beispielsweise saisonale Einsätze wie Winterdienst handelt, ist ein Kauf durch die hohen direkt anfallenden Investitionssummen keine wirtschaftliche Option. Attraktiver gestaltet sich da schon das Leasing von Baumaschinen.

Welche Vorteile hat das Leasing von Baumaschinen? Man hat für den Leasingzeitraum eine neue Maschine, die nach Ablauf des Vertrages an den Leasinggeber zurückgeht. Somit kann man immer auf relativ aktuelles Gerät zugreifen, das auf dem technischen Stand der Zeit ist. Durch längere Laufzeiten verteilen sich die Investitionen für einen neuen Radlader oder Minibagger zudem auf eine längere Zeit und belasten das Unternehmen nicht kurzfristig mit einer hohen Zahlung. Das schont das Eigenkapital und macht sich gut in der Bilanz. Über die Laufzeit können Unternehmen die Leasingraten als Aufwendung zu 100% abschreiben, was im Gegensatz zum Kauf, der über mehrere Jahre abgeschrieben werden muss, eine attraktive Option ist. Aber eben jene Laufzeiten betragen zumeist mindestens 12 Monate und binden das Firmen dadurch relativ lang an eine Maschine.

Aber: Eine wirklich auftragsgerechte und flexible Lösung ist das Leasing für Baumaschinen nicht.

 

Flexibilität durch die Miete von Baumaschinen

Wer seinen Fuhrpark flexibel verändern und das Flottenmanagement für Baumaschinen übersichtlich online abbilden möchte, für den ist die digitale Miete von Baumaschinen der richtige Weg. Denn die Miete ermöglicht nicht nur die Suche nach der richtigen Baumaschine für das entsprechende Projekt, sondern man kann als Firma auch überregional arbeiten und vor Ort Baumaschinen leihen. Das erspart den Transport von eigenen Maschinen. Natürlich bekommt der Mieter auch immer aktuelle Maschinen, die in technisch einwandfreiem Zustand sind. Als Mieter muss man sich nicht um Wartung und Reparatur kümmern und erhält einen umfassenden Service vom Vermieter. Die größte Einsparung aber bringt die Miete dadurch, dass wirklich nur für Einsatztage Miet- und Versicherungskosten gezahlt werden müssen.

 

Baumaschinen mieten – die beste Lösung

Besitz bedeutet Verpflichtung. Wer also eine Baumaschine sein Eigen nennen will, muss auch für den Reparatur- und Wartungsaufwand sowie für Ersatzteilkosten aufkommen. Daher gilt: Werden Maschinen oder Fahrzeuge nur temporär benötigt (etwa für saisonale Einsätze) stellt ein Kauf durch die relativ hohen Anschaffungskosten keine empfehlenswerte Option dar, in diesem Fall fährt man mit einer bedarfsgerechten Anmietung benötigter Maschinen mit Sicherheit besser. Gleiches gilt, wenn man als Auftragnehmer zur Durchführung eines Bauauftrages kurzfristig auf teure Spezialgeräte angewiesen oder häufig an unterschiedlichen Arbeits- bzw. Baustellen tätig ist.